Unsere Ergebnisse
Von gemeinsamen Projekten zu sichtbaren Ergebnissen
Grenzen können Herausforderungen schaffen, aber sie müssen keine Hindernisse sein. Genau hier setzt die deutsch-dänische Zusammenarbeit im Rahmen von Interreg an: Menschen, Organisationen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen aus beiden Ländern entwickeln gemeinsam Lösungen für Herausforderungen, die beide Seiten der Grenze betreffen.
Wir zeigen, was durch die geförderten Projekte bisher erreicht wurde. Wir machen sichtbar, wie viele Menschen beteiligt waren, welche Angebote entstanden sind und welche neuen Lösungen entwickelt wurden. Hinter jeder Kennzahl stehen Menschen und Organisationen, die gemeinsam Ideen verwirklicht und Veränderungen angestoßen haben.
Denn die Wirkung von Interreg zeigt sich nicht allein darin, dass ein Projekt abgeschlossen oder ein Ergebnis erstellt wurde. Entscheidend ist, was danach bleibt: neue Formen der Zusammenarbeit, dauerhaft genutzte Lösungen und ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl in der deutsch-dänischen Region.
Was hinter den Zahlen steckt
Eine innovative Region – neue Lösungen für die Zukunft
Innovation entsteht, wenn Wissen, Ideen und unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Interreg-Projekte bringen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Akteure über die Grenze hinweg zusammen, um gemeinsam neue Technologien zu entwickeln, zu erproben und in die Praxis zu bringen.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Robotik und Automatisierung. Deutsche und dänische Partner entwickeln beispielsweise Serviceroboter, die in Krankenhäusern eingesetzt werden können, oder erforschen neue Möglichkeiten für humanoide Robotik. Auch in der Produktion und anderen Wirtschaftsbereichen werden automatisierte Lösungen entwickelt und getestet. So können neue Technologien dazu beitragen, Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und Beschäftigte bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
Auch digitale Lösungen für das Gesundheitswesen eröffnen neue Möglichkeiten. Gemeinsam werden digitale Werkzeuge, intelligente Assistenzsysteme und Anwendungen auf Basis Künstlicher Intelligenz entwickelt, die beispielsweise die Pflege und medizinische Versorgung unterstützen können. Dabei geht es nicht darum, den Menschen zu ersetzen, sondern darum, Fachkräfte mit neuen technischen Möglichkeiten zu unterstützen und die Versorgung zukunftsfähig zu machen.
Innovation findet auch in der Zusammenarbeit zwischen Forschung, Bildung und Wirtschaft statt. Studierende arbeiten gemeinsam mit Unternehmen an konkreten Herausforderungen und entwickeln digitale Lösungen weiter. In Innovationskursen entstehen neue Ideen und anwendbare Lösungen für Unternehmen aus Bereichen wie Bau, Lebensmittelwirtschaft und der maritimen Wirtschaft.
So entstehen nicht nur neue Produkte und Anwendungen, sondern auch neue Partnerschaften, Wissen und Kompetenzen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit trägt damit dazu bei, Forschungsergebnisse schneller in die Praxis zu bringen und die Innovationskraft der deutsch-dänischen Region langfristig zu stärken.
Eine grüne Region – gemeinsam für Klimaresilienz und nachhaltige Entwicklung
Der Klimawandel macht nicht an Grenzen halt. Deshalb entwickeln deutsche und dänische Partner gemeinsam nachhaltige Lösungen, um die Region widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Herausforderungen zu machen.
Kommunen, Forschungseinrichtungen und Organisationen arbeiten an Strategien und konkreten Maßnahmen zur Klimaanpassung. Dazu gehören Ansätze, um besser mit Starkregen, Hitze, Überschwemmungen und weiteren Folgen des Klimawandels umzugehen. Gemeinsam entwickelte Konzepte und Werkzeuge helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Region langfristig resilienter zu gestalten.
Auch Unternehmen werden beim grünen Wandel unterstützt. Praxisnahe Werkzeuge und Kursmaterialien rund um Nachhaltigkeit und ESG helfen dabei, Prozesse anzupassen und ökologische Verantwortung stärker in die tägliche Arbeit zu integrieren.
Ein weiteres Beispiel ist die Entwicklung einer „künstlichen Nase“, die den Frischegrad von Fleisch und Fisch erkennen kann. Sie könnte künftig dazu beitragen, die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen und Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Darüber hinaus beschäftigen sich Projekte mit nachhaltiger Ressourcennutzung, erneuerbaren Energien, Kreislaufwirtschaft und dem Schutz natürlicher Lebensräume. Die Ergebnisse zeigen: Der grüne Wandel gelingt besonders dann, wenn Wissen und Erfahrungen grenzüberschreitend geteilt werden und dadurch neue Synergien entstehen.
Eine attraktive Region – Kultur, Bildung und Menschen im Mittelpunkt
Eine Region wird nicht nur durch Infrastruktur und Wirtschaft geprägt, sondern vor allem durch die Menschen, die dort leben. Deshalb schaffen viele Interreg-Projekte neue Möglichkeiten für Begegnung, Lernen und kulturellen Austausch.
Es entstehen neue Kultur- und Tourismusangebote, wie Bücher, Podcasts, geführte Touren und innovative Ausstellungselemente. Sie machen die gemeinsame Geschichte und die Natur der Region erlebbar. Solche Projekte tragen dazu bei, die gemeinsame Identität der deutsch-dänischen Region sichtbar zu machen und neue Begegnungen zu ermöglichen.
Auch Bildung und Fachkräfteentwicklung spielen eine wichtige Rolle. Projekte bringen Schulen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und öffentliche Akteure zusammen, entwickeln neue Lernformate und schaffen grenzüberschreitende Qualifizierungsangebote. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für junge Menschen, Fachkräfte und Unternehmen, voneinander zu lernen und gemeinsam Zukunftsperspektiven zu entwickeln.
Eine funktionelle Region – gemeinsam handeln und Grenzen überwinden
Eine funktionierende grenzüberschreitende Region entsteht dort, wo Zusammenarbeit im Alltag verankert ist. Dafür braucht es nicht nur gute Ideen, sondern auch gemeinsame Strukturen, Vertrauen und klare Wege der Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Organisationen. Die Projekte helfen dabei, solche Hindernisse abzubauen und die Zusammenarbeit dauerhaft zu stärken.
Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Katastrophenschutz: Einsatzorganisationen aus beiden Ländern entwickeln gemeinsame Verfahren, führen grenzüberschreitende Übungen durch und verbessern die Abstimmung, damit sie bei Notfällen schneller und wirksamer gemeinsam handeln können.
Auch die Entwicklung der Grenzregion wird gefördert. Durch neue Netzwerke und gemeinsame Strategien arbeiten Kommunen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und weitere Akteure daran, die Chancen einer enger verbundenen deutsch-dänischen Region zu nutzen und neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.
Dadurch entstehen Strukturen, die über einzelne Projekte hinauswirken, Partnerschaften werden verstetigt, Wissen wird geteilt und die Voraussetzungen für zukünftige gemeinsame Lösungen werden geschaffen. Genau darin liegt der Mehrwert einer funktionellen Region: Die Grenze wird nicht als Trennung verstanden, sondern als Raum für Zusammenarbeit.
Ergebnisse, die bleiben
Viele Ergebnisse entfalten ihre Wirkung weit über die Projektlaufzeit hinaus. Neue Technologien werden weiterentwickelt, Lehrmaterialien kommen dauerhaft zum Einsatz, Unternehmen übernehmen entwickelte Lösungen in ihre Praxis und Kommunen nutzen gemeinsam erarbeitete Konzepte für ihre zukünftige Entwicklung.
Aus einzelnen Projekten entstehen so langfristige Veränderungen. Genau darin liegt die Stärke von Interreg: Zusammenarbeit schafft einen Mehrwert, der allein nicht entstehen würde.
