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Eine grüne Region

Vor dem Hintergrund des Green Deals und der politischen Zielsetzung der EU, Europa bis 2050 klimaneutral werden zu lassen, sollen Projekte der Priorität „Eine grüne Region“ Beiträge zum grünen Wandel in unserer Programmregion leisten. Basierend auf den Stärken der Region wurden hierzu drei relevante spezifische Ziele ausgewählt, die jeweils einen eigenen thematischen Ansatz verfolgen.


Detaillierte Informationen zu den Inhalten der Priorität „Eine grüne Region“, ihren konkreten förderfähigen Maßnahmen und den Zielgruppen finden Sie im Kooperationsprogramm.

Das spezifische Ziel 1

Entwicklung intelligenter Energiesysteme, Netze und Speichersysteme außerhalb des transeuropäischen Energienetzwerks (TEN-E).

Unter diesem spezifischen Ziel werden Projekte gefördert, die einen Beitrag zur Entwicklung und Etablierung intelligenter Energiesysteme, Netze und Speichersysteme leisten, um auch in Zukunft eine stabile Energieversorgung in der Programmregion gewährleisten zu können.

In der deutsch-dänischen Programmregion wurde bereits eine Vorreiterrolle im Bereich der Erneuerbaren Energien erarbeitet. Die Programmpartner verfolgen ähnliche Zielsetzungen hinsichtlich der Reduzierung der CO2-Emissionen und des Gebrauchs von fossilen Energieträgern und es besteht ein gemeinsames Interesse, erneuerbare Energien zu fördern. Nicht nur im Stromsektor, sondern auch in den Sektoren Wärme, Kälte und Verkehr sollen fossile Energieträger zunehmend durch erneuerbare Energien ersetzt werden.

Zudem hat sich die deutsch-dänische Region in den letzten Jahren im Bereich Leistungselektronik eine international führende Rolle erarbeitet. Diese gilt es zu halten und auszubauen.

Das spezifische Ziel 2

Förderung der Anpassung an den Klimawandel und der Katastrophenprävention und der Katastrophenresilienz unter Berücksichtigung von ökosystembasierten Ansätzen.

Innerhalb dieses spezifischen Ziels sollen gemeinsame grenzüberschreitende und bedarfsorientierte Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels auf und für die regionale und kommunale Ebene erarbeitet werden, um die deutsch-dänische Region zu einer klimarobusten Region zu entwickeln.

Dafür sollen spezifische regionale Bedarfe und Barrieren bei der Anpassung an den Klimawandel gemeinsam identifiziert, Lösungen entwickelt sowie Empfehlungen für die Politik und regionale bzw. lokale Verwaltungen abgeleitet werden. Dazu gehört auch insgesamt eine Stärkung der politischen Aufmerksamkeit für dieses Thema und Maßnahmen zur fundierten Information von Bürgern über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Programmregion. Der Ansatz des Programms kann dabei allerdings insgesamt nur die Förderung von „weichen“ Kooperationen sein, die aber dennoch als vorbereitende Maßnahmen für Investitions- und Infrastrukturprojekte dienen können.

Das spezifische Ziel 3

Förderung des Übergangs zu einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft.

Obwohl die Programmregion ein im europäischen Vergleich technologisch weit entwickeltes Gebiet ist, erfolgt die wirtschaftliche Produktion im Hinblick auf die Vermeidung von Abfällen noch nicht zufriedenstellend und bietet keine ausreichende Ausgangslage für einen grünen Wandel. Daher besteht in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Bedarf, neue gemeinsame Lösungen zu finden, sowohl innerhalb der einzelnen Wertschöpfungsketten, als auch übergeordnet, d. h. bei der Planung und innerhalb des Systems.  In diesem spezifischen Ziel sollen deshalb grenzüberschreitende Lösungen sowie Modelle und Demonstrationen entwickelt werden, um einerseits die Planung bzw. das Produktdesign so zu gestalten, dass Materialien und Ressourcen so lange wie möglich im Kreislauf gehalten werden können, bzw. Materialien und Ressourcen zur Vermeidung der Abfallproduktion von Beginn an zu identifizieren. Alle Lösungen sollen sich positiv auf die Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit auswirken und Abfallmengen langfristig reduzieren. Der Ansatz des Programms schließt alle Wirtschaftsbereiche ein.

WICHTIGER HINWEIS

Das deutsch-dänische Interreg-Programm fördert Projekte in vier thematischen Prioritäten, denen jeweils ein oder mehrere spezifische Ziele zugeordnet sind. Für jedes Interreg-Projekt muss passend zum Inhalt, eine Priorität und ein spezifisches Ziel ausgewählt werden.

An dieser Stelle bekommen Sie nur einen ersten kurzen Überblick über die thematische Ausrichtung des Interreg-Programms. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Prioritäten als Hintergrund für die Antragstellung finden Sie hier.

 

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