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Eine funktionelle Region

In der Priorität „Eine funktionelle Region“ sollen die strategischen und institutionellen Kapazitäten sowie die Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verbessert und Hindernisse abgebaut werden. Zu den Rahmenbedingungen gehören Gesetze und Vorschriften, Kultur und Traditionen oder auch einfach ein Mangel an grenzüberschreitendem Bewusstsein, Information, Wissen und Interesse.

Verbunden mit der Verbesserung ist auch eine verstärkte Verankerung und Institutionalisierung von grenzüberschreitender Kooperation und die Vertiefung bereits geschaffener Strukturen und Ergebnisse.

Inhaltlich ist die Priorität „Eine funktionelle Region“ als Querschnitt angelegt und damit offen für alle relevanten Themenbereiche, wobei der Fokus immer auf der grenzüberschreitenden Kooperation liegen muss.


Detaillierte Informationen zu den Inhalten der Priorität „Eine funktionelle Region“, ihren konkreten förderfähigen Maßnahmen und den Zielgruppen finden Sie im Kooperationsprogramm.

Das spezifische Ziel 1

Verbesserung der Effizienz der öffentlichen Verwaltungsstellen durch Förderung ihrer Zusammenarbeit auf den Gebieten Recht und Verwaltung sowie der Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern einerseits und den Institutionen andererseits mit dem Ziel der Beseitigung rechtlicher und sonstiger Hindernisse in Grenzregionen.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Programmregion ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Akteuren, die auf unterschiedlichen Ebenen, in verschiedenen Themenbereichen und auf unterschiedlichem Niveau miteinander kooperieren. Die weitere Verankerung vieler gut gestarteter Kooperationen könnte aber noch wesentlich verbessert werden, etwa durch entsprechendes Commitment und Implementierung in den eigenen Strategien der Institutionen sowie die Bereitstellung von Ressourcen. So ist insgesamt die Zusammenarbeit in einigen Themenbereichen noch nicht ausgeprägt genug und großes Potenzial für grenzüberschreitenden Mehrwert bleibt ungenutzt. Zudem gibt es insbesondere auf rechtlicher oder administrativer Ebene weitere Hindernisse für die engere Zusammenarbeit, die die Kooperation beeinflussen oder sogar verhindern. In diesem spezifischen Ziel sollen daher etablierte Themen weiterentwickelt und neue Themen identifiziert werden, um die strategische deutsch-dänische Zusammenarbeit auch auf andere Themen auszudehnen, die sich insbesondere von der reinen Umsetzung des Interreg-Programms abgrenzen. Zu diesen Themen gehört auch die (Weiter-)Entwicklung eines gemeinsamen Arbeitsmarktes.

Das spezifische Ziel 2

Schaffung gegenseitigen Vertrauens, besonders durch Anreize zu People-to-People-Aktivitäten.

Eine wichtige Rahmenbedingung für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den Zusammenhalt im deutsch-dänischen Raum sind gegenseitiges Vertrauen sowie Verständnis und Anerkennung der Kultur, Sprache, Werte und Einstellungen der jeweils anderen Seite. Nur durch konkrete Erfahrungen kann Vertrauen zwischen den Bürgern auf beiden Seiten der Grenze wachsen. Daher soll dieses spezifische Ziel einen Beitrag zur die Stärkung des gegenseitigen Vertrauens der Bürger der Programmregion leisten. Dies muss insbesondere durch völkerverständigende Initiativen geschehen, bei denen das interkulturelle Verständnis der Bürger untereinander gestärkt wird. Dies bedeutet unter anderem, dass das Wissen der Bürger über den deutschen und dänischen Lebensstil, die Kultur und die gemeinsame Geschichte über die Grenze hinweg erweitert wird. Hierzu gehört auch, dass die Voraussetzungen für das Erlernen der dänischen und deutschen Sprache verbessert werden.

Die Erwartung ist, dass durch Bürgerbegegnungen ein immer größeres öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung der interkulturellen Unterschiede und ihrer Möglichkeiten, die Programmregion zu etwas Besonderem werden zu lassen, entsteht.

WICHTIGER HINWEIS

Das deutsch-dänische Interreg-Programm fördert Projekte in vier thematischen Prioritäten, denen jeweils ein oder mehrere spezifische Ziele zugeordnet sind. Für jedes Interreg-Projekt muss passend zum Inhalt, eine Priorität und ein spezifisches Ziel ausgewählt werden.

An dieser Stelle bekommen Sie nur einen ersten kurzen Überblick über die thematische Ausrichtung des Interreg-Programms. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Prioritäten als Hintergrund für die Antragstellung finden Sie hier.

 

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