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Eine attraktive Region

Die Hauptzielsetzung der Priorität „Eine attraktive Region“ ist die Entwicklung von besseren Voraussetzungen für eine gute Lebensqualität, u. a. durch eine Stärkung der Attraktivität der Programmregion zum Nutzen von Bürgern und Besuchern, im Sinne der Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung.

Die Lebensqualität einer Region wird durch viele verschiedene Aspekte geprägt, von denen einige bereits im Rahmen der anderen Prioritäten des Programms bearbeitet werden, wie ein funktionierender, attraktiver grenzüberschreitender Arbeitsmarkt (Priorität: Eine funktionelle Region) oder gut zugängliche, qualitätsvolle Gesundheitsdienstleistungen (Priorität: Eine innovative Region). Um diese Ansätze wirkungsvoll zu ergänzen, konzentriert sich diese Priorität auf zwei weitere wesentliche Faktoren: 1) Ausbildung sowie 2) Kultur und Tourismus.


Detaillierte Informationen zu den Inhalten der Priorität „Eine attraktive Region“, ihren konkreten förderfähigen Maßnahmen und den Zielgruppen finden Sie im Kooperationsprogramm.

Das spezifische Ziel 1

Verbesserung des gleichberechtigten Zugangs zu inklusiven und hochwertigen Dienstleistungen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie Lebenslanges Lernen durch Entwicklung barrierefreier Infrastruktur, auch durch Förderung der Resilienz des Fern- und Online-Unterrichts in der allgemeinen und beruflichen Bildung.

Dieses spezifische Ziel ist darauf ausgerichtet, dem Fachkräftemangel in der Region entgegenzuwirken, indem der Zugang zu Bildung und Ausbildung durch innovative und qualitätsvolle Angebote für unterschiedliche Bildungsgänge erleichtert wird und Möglichkeiten für grenzüberschreitend anerkannte Abschlüsse verbessert werden. Weiterbildung und lebenslanges Lernen sind sowohl für den einzelnen Bürger in der Region als auch für den Arbeitsmarkt und die Entwicklung der Gesellschaft in der Programmregion von entscheidender Bedeutung. Es sollen daher grenzübergreifend neue Lösungen bzw. Angebote zur Bildung, Ausbildung und Weiterbildung entwickelt werden, die das Interesse von Unternehmen, Beschäftigten und weiteren relevanten Zielgruppen (Jugendlichen) an einem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt unterstützen. In einer Grenzregion kommt dabei besonderes Gewicht der Vermittlung von Kompetenzen in der jeweiligen Nachbarsprache sowie der Vermittlung von sozialen, interkulturellen und demokratischen Kompetenzen zu.

Das spezifische Ziel 2

Stärkung der Rolle, die Kultur und nachhaltiger Tourismus für die Wirtschaftsentwicklung, die soziale Inklusion und die soziale Innovation spielen.

Im Rahmen dieses spezifischen Ziels sollen Projekte einen Beitrag dazu leisten, die Sichtbarkeit der Programmregion als attraktiven Ort zum Besuchen, Leben, Studieren, Arbeiten und Investieren zu erhöhen. Dies soll u.a. durch Stärkung und Weiterentwicklung der gemeinsamen Kultur (inkl. der Kreativwirtschaft) und des nachhaltigen Kultur- und Naturtourismus in der Region geschehen.

Ein zentraler Punkt ist dabei die Entwicklung des Kultur- und Tourismussektors nach COVID-19. Dies erfordert eine Umstrukturierung und ein Umdenken des gesamten Bereichs, um eine langfristige sozioökonomische Resilienz beider Sektoren zu gewährleisten, in denen Nachhaltigkeit ein besonderes Element darstellt.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll die treibende Kraft des Kultur- und Tourismussektors in der Programmregion sein, damit die gemeinsame Natur und das kulturelle Potenzial der Region genutzt werden. Nachhaltige und innovative Angebote sollen die Attraktivität sowie den Zusammenhalt zwischen den Bürgern stärken.

WICHTIGER HINWEIS

Das deutsch-dänische Interreg-Programm fördert Projekte in vier thematischen Prioritäten, denen jeweils ein oder mehrere spezifische Ziele zugeordnet sind. Für jedes Interreg-Projekt muss passend zum Inhalt, eine Priorität und ein spezifisches Ziel ausgewählt werden.

An dieser Stelle bekommen Sie nur einen ersten kurzen Überblick über die thematische Ausrichtung des Interreg-Programms. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Prioritäten als Hintergrund für die Antragstellung finden Sie hier.

 

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