Interreg Ausschuss tagte in Esbjerg
Am 20. November kamen die 36 Mitglieder des Interreg-Ausschusses in Esbjerg zusammen, um über Finanzen, die strategische Ausrichtung des Programms und die Vorbereitungen für das kommende Programm Interreg 7A zu sprechen. Auch wenn die Genehmigung neuer Projektanträge dieses Mal nicht auf der Tagesordnung stand, war die Sitzung geprägt von zentralen Diskussionen.
Der Tag begann mit einer Exkursion zum Hafen, wo die Rolle Esbjergs und seines Hafens als Zentrum für erneuerbare Energien deutlich spürbar wird. Esbjerg gilt als Dänemarks Energiehauptstadt – ein Hafen voller Aktivität, Innovation und Ambition. Da Klima, Energie und die grüne Transformation zentrale Themen der deutsch-dänischen Zusammenarbeit sind, bildete dies einen relevanten und inspirierenden Auftakt für die Gespräche des Tages.
Eine Tagesordnung ohne Anträge – aber randvoll gefüllt
Auch wenn diesmal keine Projektanträge zu behandeln waren, gab es viel zu besprechen. Es war Raum für vertiefte Gespräche darüber, wo wir stehen – und wohin wir wollen.
Der Ausschuss diskutierte unter anderem über:
- die finanzielle Situation im aktuellen Programm
- den Durchführungsstand der aktuellen Projekte
- mehr Sichtbarkeit des Programms und Öffentlichkeitsarbeit
- die Planung der nächsten Förderperiode (Interreg 7A)
Fokus auf Interreg 7A: Strategische Schritte in eine neue Förderperiode
Auch wenn viele Rahmenbedingungen für die kommende Periode noch nicht festgelegt sind, steht eines fest: 2028 rückt schnell näher. Deshalb nahmen die Diskussionen über Interreg 7A einen wesentlichen Teil des Treffens ein.
Die Mitglieder erhielten einen Überblick über die Kenntnisse, die wir als Administration bislang zu den kommenden Regularien und Erwartungen der EU haben. Und obwohl weiterhin offene Fragen bestehen, sind wir bereits mit den ersten Vorbereitungen gestartet.
Die strategische Denkphase hat begonnen und im neuen Jahr erwarten wir sowohl weitere Klärungen als auch die endgültigen EU‑Verordnungen, die den Rahmen für die Arbeit setzen werden.
Der Tag in Esbjerg zeigte erneut, wie wichtig ein gemeinsames Forum ist, in dem wir uns neben rein operativen Fragestellungen auch mit zukünftigen Strategien wie der Ausrichtung des Programms und die gemeinsamen Ambitionen für die deutsch-dänische Zusammenarbeit sprechen können. Interreg bedeutet, Zusammenarbeit, Entwicklung und Mehrwert über Grenzen hinweg zu schaffen.
