Programmgenehmigung durch die EU und Konstituierung des Interreg-Ausschusses

Es hat lange gedauert, die neue Förderperiode für Interreg Deutschland-Danmark (Interreg 6A) vorzubereiten. Mehr als zwei Jahre hat die Interreg-Administration in Zusammenarbeit mit den Programmpartnern und anderen Interessenvertretern an dem neuen Programm, den Vereinfachungen und Prozessen gearbeitet. Am 29. April 2022 würdigte die Europäische Kommission die erfolgreiche Arbeit mit einer Programmgenehmigung  ̶  und zwar als eine der ersten in der gesamten EU #topfive. Wir sind natürlich stolz darauf, und da es nicht jeden Tag vorkommt, dass sich der Interreg-Ausschuss konstituiert, wurde dies mit Kuchen und Sekt gefeiert.

Mit der vorliegenden Genehmigung konnte der Interreg-Ausschuss sofort mit der Arbeit beginnen. Die Konstituierung fand am Dienstag, den 11. Mai, im Musholm-Konferenzzentrum in Korsør statt. Am Tag darauf folgte unsere große Interreg-Konferenz mit über 300 Teilnehmern. Klicken Sie hier, um mehr über die Konferenz zu erfahren. 

Der Interreg-Ausschuss besteht aus 36 Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen; den elf Programmpartnern, Kommunen, Forschung, Wirtschaft, Bildung, Umwelt und Klima, Arbeitsmarkt, Minderheiten, nationale Behörden, Integration, Gleichstellung und Nichtdiskriminierung. Neu dabei sind Jugendvertreter.

Den Vorsitz hat ein deutsch-dänisches Viererteam, bestehend aus Kathrine Monsrud Ekelund (Region Seeland), Stefan Leyk (Kreis Plön), Jens Wistoft (Region Süddänemark) und Simone Lange (Stadt Flensburg).

"Wir freuen uns sehr, dass wir nun den Interreg-Ausschuss konstituiert haben. Die Administration hat wirklich gute Arbeit geleistet, die mit einer schnellen Genehmigung des Interreg-Programmes durch die EU belohnt wurde. Ich erlebe eine wirklich starke Energie im Ausschuss, so dass es schön sein wird, mit der Arbeit zu beginnen", sagt Kathrine Monsrud Ekelund, dänische Vorsitzende des Interreg-Ausschusses und Mitglied des Regionsrats der Region Seeland.

Das neue Interreg 6A-Programm wird nicht mit dem vorherigen Interreg 5A-Programm vergleichbar sein. Unter anderem werden 23 Vereinfachungen eingeführt, die das deutsch-dänische Förderprogramm attraktiver machen und gleichzeitig zu administrativen Vereinfachungen sowohl für die Projektträger als auch für die Interreg-Administration führen sollen.

"Wir haben den Rahmen für ein starkes Interreg-Programm abgesteckt und freuen uns nun auf die ersten Anträge, damit unsere gemeinsame Programmregion mit starken und inspirierenden Projekten noch innovativer und attraktiver wird", sagt Stefan Leyk, deutscher Vorsitzender des Interreg-Ausschusses und Kreispräsident des Kreises Plön.