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OSCAR - Online Service Centre for heAring caRe

Priorität 1

Eine innovative Region

Fördersumme

1.110.259 €

Leadpartner

Syddansk Universitet (University of Southern Denmark)

Laufzeit

01.03.2026 - 28.02.2029

Projektbeschreibung

Wenn Hören zur Herausforderung wird – wie OSCAR Menschen mit Hörproblemen unterstützt

Stellen Sie sich vor, Sie unterhalten sich mit Freunden, und deren Stimmen klingen undeutlich, und Hintergrundgeräusche überlagern alles. Für rund 13% der Menschen in Dänemark und Deutschland ist das Alltag, denn sie leben mit Hörproblemen. Obwohl Hörgeräte helfen können, wartet etwa die Hälfte der Betroffenen viele Jahre, bis sie Hilfe suchen. Das hat Folgen: Wer schlecht hört, zieht sich oft zurück. Gespräche werden anstrengend, soziale Kontakte brechen ab. Laut Weltgesundheitsorganisation kann unbehandelter Hörverlust zu geringeren Bildungschancen, Problemen im Beruf und geistigen Einschränkungen führen. Hier setzt OSCAR an: ein digitales Servicecenter für Menschen mit Hörproblemen, das Hilfe einfach, schnell und für alle zugänglich bereitstellt.

Was macht OSCAR besonders?

• OSCAR bietet neutrale Informationen, damit Betroffene verstehen, was mit ihrem Gehör passiert.

• OSCAR stellt digitale Werkzeuge für Hörtests und die Nachsorge bereit, die sowohl Betroffene als auch Fachleute unterstützen.

• OSCAR stellt sicher, dass die entwickelten Lösungen in die bestehenden Gesundheitssysteme integriert werden können.

Deutschland und Dänemark stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Der Bedarf an Hörversorgung wächst, aber der Zugang zu Fachleuten ist begrenzt. In Dänemark werden bereits erste Schritte in Richtung digitale Hörversorgung gemacht. In Deutschland wird der Nutzen von Hörgeräten systematischer überprüft. OSCAR kombiniert diese Stärken und schafft so einen echten Mehrwert. Das Projekt ist ein Schritt hin zu mehr Teilhabe, besserer Lebensqualität und einer Gesellschaft, in der Hörprobleme nicht zu Exklusion führen.

Das Projekt strebt folgende Ergebnisse an:
  1. Die Bedarfe der anvisierten Zielgruppen werden systematisch untersucht.
  2. Geeignete Informationsdienste, Hörtests und Werkzeuge zur Nachsorge werden entwickelt.
  3. Die entwickelten Lösungen werden mit den anvisierten Zielgruppen evaluiert.
  4. Die fertigen Lösungen werden auf einer barrierefreien Webseite implementiert.

Projektpartner

Auf einen Blick